Der Col de la Forclaz hat seinen Ausgangspunkt am westlichen Zipfel des Kanton Wallis in Martigny-Bourg und stellt eine äußerst wichtige Ost-West-Verbindung zwischen der Schweiz und Frankreich dar, welche über einen Alpenpass geführt wird. In Martigny-Bourg befindet sich auch der Einstieg zum Großen Sankt Bernhard Pass. Man muss lediglich im Kreisverkehr am Ortsausgang einen Abzweig weiter fahren.
Der Pass beginnt in Martigny-Bourg in einem Kreisverkehr und windet sich dann in langen Geraden, die durch gemächliche Serpentinen die Richtung wechseln an den Weinbergen oberhalb von Martigny-Bourg in die Höhe. Ein Anhalten lohnt, genießt man doch einen sehr guten Ausblick ins Wallis, der an guten Tagen sogar fast bis zum Aletschgletscher reichen kann.
Auf halber Höhe wird die Strasse kurviger und verschwindet mehrfach in einem lichten Nadelwald. Der Belag auf schweizer Seite ist exzellent, was man jedoch auf der französichen Seite nicht behaupten kann.
Der Scheitelpunkt des Passes ist von Martigny aus innerhalb von 20 Minuten erreicht. Ein Gasthaus mit Töfftreff und ein Andenkenladen schmücken den Übergang auf 1530m Höhe. Von hier aus geht es in drei Serpentinen nach unten zur Ortschaft Trient. Der gute Strassenbelag neigt zum flotten fahren, aber Vorsicht. Es empfiehlt sich die Geschwindigkeitsbeschränkung genau einzuhalten.
Nach der Ortschaft folgt ein Tunnel und danach die französische Grenze. Ab hier ist die Strasse wesentlich schmaler und in einem katastrophalen Zustand. Kommt ein Wohnmobil entgegen, landet man fast im seitlichen Graben. Das Ende des Col de la Forclaz ist dann in Vallorcine errreicht, wo der Pass direkt in den Col des Montets übergeht.
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